Marinas Reise an die Atlantikküste wirbelt verdrängte Gefühle und alte Familiengeheimnisse auf. Sie wird für sie zu einer Suche nach Herkunft, Verlust und zarter Nähe.

Die 18jährige Marina, nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen, reist nach Vigo an die spanische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters zu treffen. Sie taucht ein in eine verwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Geschichten, die auf seltsame Weise von dem abweichen, was sie zu wissen glaubte. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, eine aufwühlende Reise in das Leben ihrer Eltern und ihre eigenen. Es ist noch nicht lange her, da hat uns Carla Simón mit ihrem Goldenen-Bären-Gewinner „Alcarràs – Die letzte Ernte“ dieses seltene Erlebnis von Kino beschert, das sich so unmittelbar und wahrhaftig anfühlte, als säße man mit am Küchentisch der katalanischen Großfamilie. Carla Simón hat es wieder getan. Mit „Romería – Das Tagebuch meiner Mutter“ vollendet sie nun ihre lose Trilogie über Erinnerung und Familie und erzählt uns die Geschichte der jungen Marina, die eigentlich nur eine Unterschrift für eine Stipendium braucht und unversehens in die Suche nach ihrer Herkunft gerät. 

Poster für den Film Romería - Das Tagebuch meiner Mutter
Regie Carla Simón Darsteller Llúcia Garcia, Mitch, Tristán Ulloa
Sondervorstellung mit Einführung in Kooperation mit ZeSIA - Zentrum für sexuelle Gesundheit, Identität und Aufklärung
Romería - Das Tagebuch meiner Mutter
Do | 09. Apr | 18:15 uhr

Marina, 18, ist nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien Mehr Infos...

Tickets
Seniorenkino, 6€ inkl. einem Glas Sekt
Romería - Das Tagebuch meiner Mutter
Mi | 15. Apr | 14:30 uhr

Marinas Reise an die Atlantikküste wirbelt verdrängte Gefühle und alte Familiengeheimnisse auf. Mehr Infos...

Tickets