Volker Schlöndorff verfilmt Jenny Erpenbecks Roman als Panorama über Heimat, Verlust und Erinnerung.
Ein Grundstück an einem See nahe Berlin wird zum Mittelpunkt wechselnder Lebensgeschichten. Über Jahrzehnte ziehen Menschen ein, bauen, verlieren, hoffen und werden von politischen Umbrüchen aus ihrem Leben gerissen. Die Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Krieg, DDR und Nachwendezeit hinterlassen Spuren in Mauern, Zimmern und Erinnerungen. Eine jüdische Familie, ein Architekt, eine Schriftstellerin und weitere Bewohner erleben das Haus jeweils als Sehnsuchtsort, Zuflucht oder bedrohten Besitz. Doch was Heimat bedeutet, verändert sich mit jeder historischen Zäsur. Am Ende erzählt das Haus nicht nur von einzelnen Schicksalen, sondern von Enteignung, Vertreibung, Anpassung und dem Verschwinden ganzer Lebensentwürfe.
Volker Schlöndorff bringt mit „Heimsuchung“ einen Stoff auf die Leinwand, der wie geschaffen ist für ein Kino der Erinnerung. Jenny Erpenbecks Roman verdichtet deutsche Geschichte in einem Ort, und der Film übernimmt diese Idee als erzählerisches Prinzip.
Ein Haus an einem See wird zum Spiegel deutscher Geschichte. Volker Schlöndorff verfilmt Jenny Mehr Infos...
Ein Haus an einem märkischen See wird zum Zeugen deutscher Geschichte. Volker Schlöndorff Mehr Infos...