Der Film würdigt das Leben von Franziska Cabrini mit großer Hingabe und Respekt. Eine zeitlose Botschaft über Migration und Nächstenliebe mit Relevanz weit über seine historische Vorlage hinaus.
Franziska Xaviera Cabrini (Cristiana Dell’Anna), 1850 in der Lombardei geboren, gründete 1880 den Orden der Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen, der sich um bedürftige Waisenkinder kümmerte. Ihr Traum, in China zu missionieren, wurde vom Vatikan abgelehnt. Nach einem Gespräch mit Papst Leo XIII. (Giancarlo Giannini) schickte dieser sie nicht in den Osten, sondern nach New York, wo viele italienische Migranten unter harten Bedingungen lebten. Im berüchtigten Viertel Five Points eröffnete Cabrini Ende des 19. Jahrhunderts ihr erstes Waisenhaus. Als Italienerin stieß sie auf Widerstände des amerikanischen Establishments und irischer Migranten, die gesellschaftlich über den Italienern standen. Unterstützung erhielt sie vom irischen Erzbischof Corrigan (David Morse). Durch Hartnäckigkeit gelang es ihr, Waisenhäuser und ein Krankenhaus zu errichten – Basis eines Ordens, der bald in den gesamten USA und später weltweit, sogar in China, tätig war. Regisseur Alejandro Monteverde, der mit „Sound of Freedom“ einen Überraschungserfolg feierte, brachte auch „Die Gesandte des Papstes“ in den USA heraus – vertrieben vom religiös-konservativen Angel Studio.