Buschi schließt sich spontan einer japanischen Reisegruppe an – und findet in der Fremde eine leise, berührende Freundschaft. Der Film erzählt mit Humor und Poesie vom Aufblühen, Ankommen und dem Mut, Neues zu wagen.
Für Abenteuer ist in Stefan Buschs Alltag in einer betreuten Wohngemeinschaft kein Platz. Doch während eines Gruppenausflugs nimmt sein Leben eine schicksalhafte Wendung: Ohne zu zögern schließt sich der junge Mann, den alle nur Buschi nennen, einer japanischen Reisegruppe an. Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf. Regisseur Thomas Stuber („In den Gängen“, „Die stillen Trabanten“) feiert in seinem neuesten Film „Der Frosch und das Wasser“ mit feinem Humor und magischer Poesie die kleinen Momente des Alltags, erzählt zugleich von der großen Sehnsucht nach der Ferne, vom Ankommen und sich zu Hause fühlen. Ein Werk voller Zärtlichkeit und Leichtigkeit, das mit seinen Figuren mitten ins Herz trifft.
Bei seiner Weltpremiere beim Tallinn Black Nights Film Festival wurden die beiden Hauptdarsteller, der Bremer Schauspieler Aladdin Detlefsen („Blaumeier Atelier“), der zum ersten Mal in einer Kino-Hauptrolle vor der Kamera steht, sowie Kanji Tsuda („Onoda - 10.000 Nächte im Dschungel“) als Beste Darsteller ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Wir waren fasziniert von der Menschlichkeit dieses Films und vom tiefen menschlichen Verständnis zwischen den beiden Hauptfiguren, die die Sprachbarriere überwanden und in Stille durch die Geschichte tanzten. Dadurch vertieften sie langsam ihr Verständnis füreinander. Ihre Darbietungen erinnern uns daran, dass Inklusion und Gleichberechtigung der Weg der Welt sind.“