Die wahre Geschichte von John Davidson. Mit 15 Jahren wird bei ihm das Tourette-Syndrom diagnostiziert. Von seinen Mitschülern ausgegrenzt, kämpft er mit einer Krankheit, die damals kaum jemand kannte. Als Erwachsener macht er sich für die Aufklärung stark und wird 2019 von der Königin mit dem MBE ausgezeichnet.
Was haben Leonardo DiCaprio, Timothée Chalamet, Ethan Hawke und Michael B. Jordan gemeinsam? Die Top-Stars wurden beim BAFTA, dem britischen Oscar-Vorglühen, vom 33-jährigen Newcomer Robert Aramayo in den Schatten gestellt, der als Bester Hauptdarsteller auf dem Siegertreppchen stand. Den Nachwuchspreis bekam der Brite obendrein – das gab’s bislang noch nie bei dieser renommierten Award-Zeremonie. Erzählt wird die wahre Geschichte des jungen Schotten John Davidson, der am Tourette-Syndrom leidet. In den frühen 1980er-Jahren wird das auffällige Verhalten nicht als Krankheit erkannt. Für John wird das Leben zu einem einzigen Spießrutenlauf. Bis er in der Mutter eines Freundes einen rettenden Engel findet. Das Außenseiter-Drama kommt (fast) ohne Kitsch und falsche Töne aus. Statt Sentimentalitäten beherrschen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor das exzellent gespielte, sehr bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-Good-, sondern ein Feel-Better-Movie! Für Arthaus-Kinos ist dieser smarte Crowdpleaser wie ein Sechser im Lotto!