Drei Opernsängerinnen Renata Scotto, Angel Blue und Valerie Eickhoff kämpfen in dem Dokumentarfilm mit Leidenschaft, Rückschlägen und Triumphen für ihren Platz im Rampenlicht. Juliane Sauters Kinodokumentarfilm Primadonna or Nothing begleitet drei Sängerinnen auf ihrem Weg und beobachtet die Hingabe und Leidenschaft, die die Opernwelt von ihnen fordert.
Valerie Eickhoff aus Deutschland steht erst am Anfang. Unzufrieden mit ihrer Position als Zweitbesetzung, entscheidet sie sich an ihrem ersten internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Angel Joy Blue lebt das Leben, von dem Valerie träumt: Die amerikanische Grammy-Gewinnerin singt weltweit auf den größten Bühnen. Nach 15 Jahren Karriere ohne Pause, erkennt Angel die Schattenseiten des Ruhms. Die legendäre Sopranistin Renata Scotto hat diese Reise bereits hinter sich. In ihrer Heimatstadt Savona blickt sie auf ein Leben im Rampenlicht zurück. Und obwohl sie nicht mehr singen kann, ist sie immer noch gewillt alles für die Opernwelt zu geben. Der Film ist ein intimes Porträt über den Traum, nach den Sternen zu greifen, und gewährt seltene Einblicke in das Leben dreier Künstlerinnen, ihre Kämpfe, Triumphe und die Hingabe zur Kunst der Oper. Die Oper ist ein faszinierendes Universum voller Glamour, Leidenschaft und dem unaufhörlichen Streben nach Perfektion. In dieser Welt, in der die menschliche Stimme ihre natürlichen Grenzen überschreitet und jede Note das Gewicht jahrhundertealter Tradition trägt, ist jede Aufführung ein Wettkampf, nicht nur gegen Mitstreiter*innen, sondern auch gegen die Echos der Vergangenheit. Der Dokumentarfilm begibt sich auf die Reise mit drei bemerkenswerten Sängerinnen, die sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Karrieren befinden. Der Film zeigt auf eindringliche Weise, welche Hingabe und Leidenschaft sie antreibt, um ihre Träume zu verwirklichen.