Eine rebellische Prinzessin flieht aus den Zwängen ihres Sternenreichs und entdeckt im endlosen Kosmos nicht nur neue Welten, sondern auch ihre eigene Identität. 

 

Die introvertierte Prinzessin Saira, Tochter der lesbischen Königinnen des Planeten Clitopolis, ist am Boden zerstört: Die heiße Kopfgeldjägerin Kiki hat mit ihr Schluss gemacht – aus lauter Langeweile! Dabei hat Saira ihr ein so schönes Beziehungsalbum gebastelt! Doch als Kiki von den Straight White Maliens entführt wird, den Incels der Zukunft, muss Saira den Safe Space des queeren Weltraums verlassen und sie binnen 24 Stunden freikaufen: Die Maliens fordern nämlich die berühmte königliche Labrys – eine goldene Doppelaxt von schier unglaublicher lesbischer Macht. Nur: Saira hat sie nicht!

 

Mit „Lesbian Space Princess“ legte das australische Regie-Duo Leela Varghese & Emma Hough Hobbs bei der Berlinale 2025 einen Überraschungshit vor. Das intergalaktische Weltraumabenteuer über die introvierte Prinzessin Saira vom Planeten Clitopolis gewann den Teddy-Award als Bester Spielfilm, in Sitges den Preis als Bester Animierter Spielfilm, sowie den QueerScope Debütfilmpreis. Mit hochkarätiger Synchronbesetzung (Lena Urzendowsky, Jasmin Tabatabai, Katy Karrenbauer, Genet Zegay, Lana Cooper, Keely Heelton, u.v.m.) kommt die knallbunt euphorische und umwerfend kompromisslose lesbische Weltrauminvasion endlich ins Kino. Auf die Frage, ob „Lesbian Space Princess“ einer dieser Fälle war, wo zuerst der Titel feststand, erklärt Leela Varghese: „Ja, haha, ich hatte einen kleinen Streit mit Em darüber, dass sie immer mit anderen Leuten arbeitet, aber nie mit mir – wir sind übrigens Partner:innen. Em sagte: „Nun, du schlägst mir ja auch nie was vor!“ und stürmte davon, um zu duschen. Als sie herauskam, sagte sie: „Ich hab’s: Lesbian… Space… Princess.“ Ehrlich gesagt, dachte ich: „Das ist so lächerlich.“ Aber es blieb einfach hängen. Mir wurde klar: „Vielleicht ist lächerlich gut. Vielleicht ist da was. Vielleicht bin ich lächerlich.“