Erzählt werden drei Geschichten, die auf sehr unterschiedliche Weise mit Verantwortung in einer sich wandelnden Welt umgehen. Kindliche Perspektiven, ökologisches Engagement und internationale Zusammenarbeit bilden dabei die zentralen Blickwinkel. Zwischen postapokalyptischer Poesie, persönlicher Leidenschaft für den Ozean und konkreter Aufbauarbeit in einem demokratischen Transformationsprozess wird sichtbar, wie Menschen Orientierung suchen und Zukunft gestalten. Die Filme zeigen Wege des Miteinanders – sei es im stillen Vertrauen zweier Kinder, im bewussten Handeln für den Planeten oder im sensiblen Austausch zwischen Kulturen und Institutionen. Dabei geht es stets um das Weitergeben von Wissen, Fürsorge und Hoffnung. Der Filmblock lädt dazu ein, Verantwortung nicht als Last, sondern als gemeinsame Aufgabe zu begreifen.

 

MY YELLOW HOME / MI CASA AMARILLA

Spanien 2024 | Länge: 11 Min.

Spanisch mit engl. UT

Regie: Michele Aiello

 

Marta und Aysha spielen in einer postapokalyptischen Welt. Marta bittet ihre Freundin, sie zum Haus ihrer Großeltern zu begleiten, da sie den Weg allein nicht zurücklegen kann. Martas und Ayshas Reise ist eine poetische Reflexion über die Kindheit in einer Zeit nach der Katastrophe.

 

 

Shape the Future

Deutschland 2025 | Länge: 15 Min.

Englisch mit engl. UT

Regie: Lorenz Naegele

Darsteller: Martin Scharffenberg

 

 

Von der Kunst des Surfbrettbaus bis zum Kampf gegen Plastikverschmutzung erzählt dieser Film die Geschichte, wie die Leidenschaft für den Ozean in eine Vision für eine nachhaltige Zukunft mündet. Er regt uns zum Nachdenken über unsere Verbindung zum Meer an und zeigt, dass jeder Einzelne von uns einen Beitrag zu seinem Schutz leisten kann.

 

 

Mission Abroad: Beyond Borders

Deutschland 2025 | Länge: 64 Min.

Deutsch/Englisch mit dt. UT

Regie: Anna Lena Scholz

Deutschlandpremiere

 

„Mission Abroad: Beyond Borders“ begleitet die Polizei Baden-Württembergs bei der Reform der Polizeistrukturen in Gambia, einem Land im demokratischen Wandel. Projektleiterin Serap Bahadir steht unter enormem Zeitdruck: Die Spurensicherungsfahrzeuge müssen zum Trainingsbeginn einsatzbereit sein. Sie muss zudem politische Erwartungen, bürokratische Hürden und kulturelle Unterschiede bewältigen. Da der Spurensicherungsexperte Jochen „Jogi“ Reister bereits unterwegs ist, steigt der Druck von allen Seiten. Werden die Fahrzeuge rechtzeitig fertig?