Was, wenn man die queere Romanze aus dem gefeierten Historiendrama „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ in das bluttriefende „Freitag, der 13.“-Franchise versetzen würde? Welche Art Film käme dabei heraus? Die Antwort: Wohl so etwas wie „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“, sagt zumindest Jane Schoenbrun, der kreative Kopf hinter dem höchst eigenwilligen Slasher-Thriller-Projekt. Uraufgeführt im Mai 2026 bei den Filmfestspielen von Cannes, versetzte das von Brad Pitts Firma Plan B Entertainment produzierte Horrorexperiment die Kritiker in Verzückung.
Im Zentrum der Handlung steht die queere Autorenfilmerin Kris (Hannah Einbinder), die die Studios mit einer unkonventionellen Arbeit, beschrieben als „Psycho“ aus der Perspektive des Duschvorhangs, auf sich aufmerksam machen konnte. Nun soll es aber, bitteschön, etwas klassischer zugehen. Immerhin erhält sie den Auftrag, die in die Jahre gekommene, nach billigen Fortsetzungsarbeiten versandete (fiktive!) Horrorreihe „Camp Miasma“ auf neue Füße zu stellen, ihr einen modernen Anstrich zu verpassen. SIe macht sich auf die Suche des alten Casts.