GERMAN MUMBLECORE WOCHENENDE
in der Schauburg

DER WILL NUR SPIELEN UND STILLER FRÜHLING
ALKI ALKI
DICKE MÄDCHEN
PAPA GOLD

am Wochenende 30. und 31. Juli in Anwesenheit von Regisseure Axel Ranisch und Tom Laas, sowie den Darstellern Heiko Pinkowski und Ruth Bickelhaupt



Am Samstag und Sonntag 30./31.7. steht ein ganzes langes „Mumblecore“ Wochenende in der Schauburg auf dem Programm. Am Samstag beginnt um 19 Uhr das Programm mit dem mittellangen Filmen „Der will nur spielen!“ und „Stiller Frühling“, um 21 Uhr folgt „Alki Alki“ von Axel Ranisch mit Heiko Pinkowski in der Hauzptrolle.

Regisseur Axel Ranisch, 1983 in Berlin als dickes Kind zweier Leistungssportler geboren,hegt anfangs eine kritische Distanz zum Medium Film. Erst 2002 ändert sich diese Haltung schlagartig durch seinen ersten Kurzfilm, welcher aus einem Versehen heraus entsteht. Fortan realisiert er Filme in Akkordarbeit und in den sieben Folgejahren entstehen etwa 80 Kurzfilme in Eigenregie und einige weitere auch als Darsteller (z.B. in der Daniel-Kehlmann-Verfilmung Ruhm), Autor, Filmkomponist oder Cutter (Papa Gold, 2011). Von 2004 bis 2011 studiert er an der HFF Potsdam Babelsberg Regie bei Rosa von Praunheim und Andreas Kleinert. Axel bleibt seinem eigenen Stil treu Filme nach eigenen Regeln ins Leben zu rufen: chronologisch, ohne Drehbuch und mit Improvisationen. Im Herbst 2011 gründet er mit dem Schauspieler Heiko Pinkowski, dem Kameramann Dennis Pauls und der Produzentin Anne Baeker die Produktionsfirma Sehr gute Filme. In ihrem Manifest wird der Wert von Intuition und Improvisation über den von großen Budgets und langen Produktionszeiten gestellt. Ranischs Filme sind seit 2002 auf über hundert kleinen und größeren Filmfestivals unterwegs und werden immer wieder mit Auszeichnungen bedacht. DER WILL NUR SPIELEN! hatte seine Premiere 2008 beim Saarbrücker Max Ophüls Preis.

Am Sonntag wird um 19 Uhr „Dicke Mädchen“ von Axel Ranisch gezeigt und um 21 Uhr „Papa Gold“ von und mit Tom Laas.

Zu den Vorstellungen sind die Regisseure Axel Ranischund Tom Laas, sowie die Darsteller Heiko Pinkowski und Ruth Bickelhaupt in der Schauburg anwesend. Der Kurator der Filmreihe, Urs Spörri, wird in die Filme einführen und das Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorführungen moderieren.

Die Schauburg verlost 5 x 2 Freikarten für diese Vorstellungen unter allen, die bis Samstag 11 Uhr eine e-mail an
gewinnspiel@schauburg.de geschickt haben, Stichwort: „German Mumblecore“. Bitte Telefonnummer nicht vergessen, die Gewinner werden im Laufe des Samstagmittags telefonisch benachrichtigt.


 


OPEN AIR KINONÄCHTE
VOM 22. JULI BIS 11. SEPTEMBER 2016
AM SCHLOSS GOTTESAUE

 


Die traditionellen Open Air Kinonächte am Schloss Gottesaue gehen in die zweite Spielwoche.

Am Freitag 29. Juli ist mit „Das brandneue Testament“ eine skurrile Tragikomödie aus Belgien auf dem Programm.
Gott ist ein Menschenhasser und er wohnt mit seiner Familie in einer Plattenbausiedlung in Brüssel. Als seine Kinder anfangen den Menschen Ihr Todesdatum mitzuteilen, beginnen diese ein bewussteres, glücklicheres Leben. Am Samstag 30. Juli gibt es mit „Ice Age – Kollision voraus“ den neusten und fünften Teil des Animationsspaßes um Scrat, Sid und Manny, die dieses Mal die Erde vor der Kollision mit einem Meteoriten retten müssen, unter freiem Himmel zu sehen. Trick vom Feinsten für die ganze Familie! Am Sonntag 31. Juli schließlich gibt es eine pechschwarze schwedische Komödie zu sehen. „Ein Mann namens Ove“ erzählt die Geschichte eines galligen und von seinen Nachbarn gefürchteten Zeitgenossen. Nachdem er Job und Frau verliert, versucht er sein Leben zu beenden, wird aber fortan dabei gestört.



Die Kasse am Open Air Gelände öffnet ab 19.30 Uhr, wer früh kommt, kriegt auch die besten Plätze. Kleiner Tipp für alle cleveren Besucher: Karten zwischen 14.30 und 20 Uhr in der Schauburg kaufen und dann abends einfach an der Schlange vorbeigehen.


 


NEU in der Schauburg
WIENER DOG
auch in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln


Skurriler wie abgründiger Episodenfilm, in denen ein Dackel von einem Herrchen zum nächsten wandert. Ein Highlight des unabhängigen Kinos!

Ein Dackel blickt mit seinen treuen, weisen Augen auf die Schicksale seiner Herrchen: Da ist der kleine Junge, der erdrückt wird von der Liebe seiner bourgeoisen Eltern (Julie Delpy, Tracy Letts). Die unscheinbare Tierarztassistentin (Greta Gerwig), die sich auf ein Abenteuer mit einem Bad Boy (Kieran Culkin) einlässt. Der gescheiterte Drehbuchautor (Danny DeVito), der auf eine letzte Hollywood-Chance hofft. Und eine in die Jahre gekommene Dame (Ellen Burstyn), die nur dann von ihrer Enkelin (Zosia Mamet) besucht wird, wenn diese Geld braucht. Erträglich wird der Kampf der traurigen Helden gegen die Windmühlen des Alltags oft nur dadurch, dass sie den Hunde-Gefährten an ihrer Seite wissen.

Todd Solondz („Willkommen im Tollhaus“) ist zurück mit seinem skurrilsten und abgründigsten Film bislang und unterstreicht mit der pechschwarzen Komödie über vier Menschen, deren Leben sprichwörtlich auf den Hund gekommen ist, seine Ausnahmestellung als einer der führenden amerikanischen Autorenfilmer. Mit einem verdammten Gespür für das Aberwitzige sozialer Kontakte, einer unvergleichlichen Beobachtungsgabe für die (Un-)Tiefen der menschlichen Existenz, und einem Humor, der so gnadenlos ist, dass er weh tut, lässt Todd Solondz den titelgebenden Dackel in den emotionalen Abgründen amerikanischer Vororte buddeln. Wie schon bei seinen Meisterwerken „Happiness“ und „Storytelling“ kann Solondz auf eine Riege exzellenter Schauspieler vertrauen, allen voran Hipster-Göttin Greta Gerwig („Frances Ha“, „Maggie’s Plan“), It-Girl Zosia Mamet („Girls“, „Mad Men“ „The Kids are Alright“), Oscar®-Preisträgerin Ellen Burstyn („Alice lebt hier nicht mehr“, „Der Exorzist“, „Requiem for a Dream“) und Leinwandlegende Danny DeVito („Taxi“, „Twins – Zwillinge“, „Batmans Rückkehr“). Kurz: Ein Highlight des unabhängigen Kinos, das bereits beim Sundance Film Festival und dem San Francisco Film Festival euphorisch gefeiert wurde.


WIENER DOG
Land/Jahr
: USA 2016
Regie: Todd Solondz
Darsteller: Danny DeVito, Greta Gerwig, Ellen Burstyn
90 Minuten


 

NEU in der Schauburg
ZEIT FÜR LEGENDEN
auch in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln



Packendes Sportdrama um den afroamerikanischen Spitzenathleten Jesse Owens, der allen Widerständen zum Trotz bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin brillierte.

Ohio, 1934. Der schwarze Ausnahme-Athlet Jesse Owens trainiert unter seinem Coach Larry Snyder, der ihn auf die Olympischen Spiele in Berlin vorbereiten will. Sportlich läuft es perfekt für Jesse, der immer wieder Bestzeiten läuft – aber der Trubel um seine Person macht ihm zu schaffen. Zwei Jahre später hat er mit Snyders Hilfe rechtzeitig für Olympia zu innerer Stärke gefunden. Als Jesse jedoch erfährt, dass die Nazis die Olympischen Spiele für Ihre rassistische Propaganda nutzen wollen, erwägt er, sie zu boykottieren. Doch letztlich trifft er die einzig richtige Entscheidung: Er reist nach Berlin – und macht die Spiele nicht nur zu seinem persönlichen sportlichen Triumph, sondern sorgt für eine herbe Niederlage für Hitlers Nazi-Regime...

Die unglaubliche, wahre Geschichte des größten Olympia-Helden aller Zeiten: Unter der Regie von Stephen Hopkins („Lost in Space“, „Der Geist und die Dunkelheit“) erweckt ein Star-Ensemble die Olympischen Spiele von 1936 - pünktlich zum Olympia-Jahr 2016 und zum 80. Jubiläum der „Owens-Spiele“ - auf der Leinwand wieder zu beeindruckendem Leben: Neben Shooting-Star Stephan James („Selma“) und Jason Sudeikis („Wir sind die Millers“) begeistern dabei die Oscar®-Preisträger Jeremy Irons und William Hurt sowie europäische und deutsche Stars wie David Kross als Luz Long, Carice van Houten („Operation Walküre“) als Leni Riefenstahl oder Barnaby Metschurat („Solino“) als Joseph Goebbels.


ZEIT FÜR LEGENDEN
Land/Jahr: Frankreich, Deutschland u.a. 2016
Regie: Stephen Hopkins
Darsteller: Stephan James, Jason Sudeikis, Jeremy Irons
118 Minuten

 


 

Großes Frühstückskino in der Schauburg
macht Sommerpause

Das große Kinofrühstück am Sonntag in der Schauburg macht Sommerpause bis Mitte September 2016.