KLASSIK LIVE in der Schauburg
"Georges Bizet: CARMEN"

am Samstag 1. November um 18 Uhr LIVE in HD aus der METropolitan Opera New York


Der große Erfolg geht weiter. Genießen Sie Live-Übertragungen aus der Metropolitan Opera New York in der Schauburg in mitreißender Bild- und Tonqualität und das faszinierende Gefühl, mitten in der MET zu sein. In der Pause erwartet Sie eine Sekt- und Brötchen-Bar im Kino oder Sie können einen Blick hinter die Kulissen der Metropolitan Opera werfen inkl. Interview mit den Stars.

Am Samstag 1. November sehen Sie um 18.00 Uhr
Bizets Carmen. Carmen gehört zu einem der beliebtesten Werke des Opernrepertoires. Richard Eyre siedelt seine „von Anfang bis Ende fesselnde“ (Variety) Produktion im faschistischen Spanien der 1930er Jahre an. Anita Rachvelishvili ist in ihrer Paraderolle der verhängnisvoll verführerischen Zigeunerin zu sehen. „Mit ihrer schwelenden, derben Sexualität ist sie perfekt für diese Rolle“, jubelte die New York Times.

"Georges Bizet: CARMEN" 
Produktion: Richard Eyre
Dirigent: Pablo Heras-Casado
Besetzung: Anita Hartig, Anita Rachvelishvili, Aleksandrs Antonenko, Ildar Abdrazakov
ca. 215 Minuten
Gesungen in Französisch (mit deutschen Untertiteln)


 


NEU in der Schauburg
"DAS SALZ DER ERDE"




Das Werk des mittlerweile 70-jährigen weltberühmten brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado ist geprägt von Empathie. Wie kein anderer legt er Zeugnis ab vom menschlichen Leid. Seine rauen Schwarz-Weiß-Bilder von den Krisengebieten der Welt, etwa der Hungerkatastrophe in der Sahel Zone, dem Genozid in Ruanda oder den Arbeitsbedingungen in einer brasilianischen Goldmine gingen um die Welt. Bis er, an seiner Belastungsgrenze angekommen, einen Schlussstrich zog und Fauna, Flora und Umweltschutz ins Zentrum seiner Arbeit rückte.

Beim Festival de Cannes gefeierte und mit dem Spezialpreis des Un Certain Regard prämierte Hommage an den Fotografen, dessen Bilder von den Krisengebieten der Welt den Blick der restlichen Welt darauf prägte. Wim Wenders, selbst Fotograf und Leica-Fan, und Sebastiãos Sohn Juliano Ribeiro Salgado lassen die Fotos für sich und den überblendeten Fotografen über sie sprechen. Ihnen gelingt mit minimalistischen Mitteln, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und dem Künstler und Menschen ein hinreißendes Denkmal zu setzen.

"DAS SALZ DER ERDE" 
Land/Jahr: Frankreich 2014
Regie: Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado
Darsteller: Sebastião Salgado.
109 Minuten



NEU in der Schauburg
"PRIDE"

auch in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln


Um gegen Zechenschließungen und Privatisierung zu kämpfen, die Margaret Thatchers Regierung beschlossen hat, treten auch die Bergarbeiter eines walisischen Dorfs in den Streik. Unerwartete und nicht unbedingt willkommene Unterstützung erhalten sie von einer kleinen schwul-lesbischen Aktivistengruppe aus London, die für die Kumpel Spenden sammelt. Als die urbanen Exoten das Dorf besuchen, schlagen Vorurteile durch, herrscht zunächst Distanz, bis man entdeckt, dass es weit mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt.

Der zweite Kinofilm des Theaterregisseurs Matthew Warchus ("Simpatico") ist eine liebenswerte Komödie, die mit Charme und Herz an einen historischen Fall von unerwarteter Solidarität erinnert. Düstere Aspekte, wie AIDS oder Gewalt gegen das Anderssein, werden weder ausgeklammert noch überdramatisiert. Das Gute-Laune-Gefühl dominiert in diesem britischen Film, in dem sich der kämpferische Sozialismus eines Ken Loach mit einem Toleranzmärchen verbindet, das in seinen besten Momenten berührend und euphorisch ist.

"Pride" 
Land/Jahr: Großbritannien 2014
Regie: Matthew Warchus
Darsteller: Bill Nighy, Dominic West, Andrew Scott
120 Minuten
ab 6 Jahren


 

NEU in der Schauburg
"Zwei Tage, eine Nacht"



Einer Arbeiterin droht die Entlassung,  es sei denn, sie überzeugt die Kollegen, auf ihren Bonus zu verzichten. Beglückendes Lehrstück über den aufrechten Gang - souverän, schnörkellos und spannend inszeniert. Einer der ganz wichtigen Filme in diesem Jahr.

"Wird Mama wieder krank, wenn sie den Job verliert?" fragen die beiden Kinder den ohnmächtigen Vater. Seine Frau Sandra (Marion Cotillard) litt an Depressionen und hat die Krankheit längst nicht überwunden. Nun droht neues Ungemach: Sandra soll entlassen werden, es sei denn, sie überredet die Belegschaft, auf den versprochenen Bonus von 1.000 Euro zu verzichten. Ein Wochenende Zeit gibt ihr der Chef für diese entwürdigende Mission. Mit Hilfe von Tabletten macht sie sich auf den beschwerlichen Weg, all ihre 16 Kollegen abzuklappern. Denen steht finanziell freilich das Wasser bis zum Hals, den Bonus haben sie längst einkalkuliert, der Verzicht wäre ein Fiasko. "Das kann ich mir nicht leisten", hört Sandra von den ersten beiden Kollegen, die beste Freundin macht erst gar nicht die Türe auf. Dann ein kleiner Hoffnungsschimmer, ein vierter Mitarbeiter verspricht, für sie abzustimmen. Immer wieder verliert die Heldin die Kraft, für den entmutigenden Kampf um ihre Würde. Ihr Mann unterstützt Sandra so gut er kann. Aber was soll sie den Kollegen sagen, die dringend auf den Bonus angewiesen sind? Bekanntlich kommt erst das Fressen, dann die Moral. Die depressive Stimmung führt schließlich zum Suizidversuch der zweifachen Mutter.


So tragisch diese Szenen, so unsentimental und punktgenau, fast wie in einem Thriller, werden sie von den Regie-Brüdern mit leichtem Federstrich inszeniert. Ähnlich lässig gelingen jene Sequenzen, in denen sich eine Kollegin endlich von ihrem aggressiven Ehemann trennt. Das Motto der Dardennes lautet einmal mehr: Maximaler Minimalismus. Die dramaturgische Bilanz: Stimmig. Präzise. Bewegend. Erstmals spielt mit Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard ein großer Star im Dardenne-Universum, das bislang mit eher unbekannten Darstellern bevölkert war. Völlig kitschfrei, schlicht und ergreifend wie üblich, erzählen die Regie-Brüder ihr Lehrstück vom aufrechten Gang, bei dem man sich bisweilen an "Die zwölf Geschworenen" erinnert fühlt. Mit ihrer Handkamera sind sie stets ganz nahe dran an ihren Akteuren und dem Leben. Wie die Abstimmung der Arbeiter ausgeht? Ob es der Film überhaupt verrät oder das Ergebnis zum Spekulieren offen lässt? Nur soviel sei gesagt: Dieses
  Finale hat es in sich. Der Überraschungseffekt wurde mit viel Szenenapplaus belohnt.

"Zwei Tage, eine Nacht"
Land/Ja
hr: Belgien, Frankreich u.a. 2014
Regie: Jean-Pierre Dardenne,
Luc Dardenne
Darsteller: Marion Cotillard, Fabrizio Rongione, Pili Groyne
95 Minuten
ab 6 Jahren


 



 

Das große Frühstückskino in der Schauburg
am 2. November 2014

Bedienen Sie sich am Sonntag ab 10.00 Uhr an einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen, Croissants, Laugengebäck, Brot, Wurst, Käse, Schinken, Rührei, Speck, Quark, Joghurt, Räucherlachs, Kuchen, Obst und vielen mehr. Dazu Kaffee, Tee, Organgensaft, Kakao, Sekt und ... und ... und  .

Filmbeginn ist dann ab 11.00 Uhr.

Das große Frühstücksbuffett incl. Film nur EURO 13,00

Am Sonntag (2.11.) im Frühstückskino...

Monsieur Claude und seine Töchter
Das Salz der Erde
Wir sind die Neuen

Reservierungs-Telefon: 0721 - 35 000 18