BALLETT LIVE in der Schauburg
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
:
DER NUSSKNACKER

am Sonntag 21. November um 16 Uhr LIVE in HD aus dem Bolshoi Theater Moskau


Am Weihnachtsabend schenkt Maries Patenonkel Drosselmeyer ihr ein merkwürdiges Spielzeug: Einen hölzernen Nussknacker in Form eines kleinen Mannes. Um Mitternacht, als die Feierlichkeiten vorbei sind, erwachen alle Spielzeuge auf magische Weise zum Leben. Der Nussknacker wächst zu menschlicher Größe an und übernimmt das Kommando über die Blechsoldaten. Sie eilen Marie zu Hilfe, die vom Mäusekönig und seiner Armee bedroht wird...

Basierend auf der Geschichte von E. T. A. Hoffmann ist „Der Nussknacker“ einer der größten Klassiker der Welt. Mit der berühmten Musik von Tschaikowski und bezaubernden Kulissen und Kostümen zeigt dieses wunderschöne Märchen die allgemeinen Themen wie Liebe, Stärke und Bosheit.


Diese choreografische Version - für das Bolschoi Ballett von Juri Grigorowitsch kreiert - ist voller Romantik und philosophischen Reflektionen über die vollkommene Liebe. Meisterlich interpretiert von den Bolschoi-Tänzern wird dieses Ballett die ganze Familie in der festlichen Zeit verzaubern und beweisen, dass niemand zu jung oder zu alt ist, um von Der Nussknacker hingerissen zu sein.

Pjotr Iljitsch Tschaikowski:
DER NUSSKNACKER
 
Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Choreografie:
Juri Grigorowitsch
2 Stunden 20 Minuten


Die Schauburg verlost 5 x 2 Freikarten für die Live- Übertragung von „Der Nussknacker“ am Sonntag, 21. Dezember um 16.00 Uhr in der Schauburg unter allen, die bis Samstag, 20.12. eine e-mail an gewinnspiel@schauburg.de geschickt haben mit dem Stichwort „Bolshoi – Nussknacker“. Bitte Telefonnummer nicht vergessen, die Gewinner werden am Sonntagvormittag telefonisch benachrichtigt.

 


NEU in der Schauburg
THE HOMESMAN
 


Weil alle Männer der einsamen Gemeinde an der Frontier kneifen, erklärt sich die allein stehende Mary Bee Cuddy bereit, drei in der Einöde wahnsinnig gewordene Frauen in einer Kutsche Richtung Osten zu fahren und in die Obhut der Kirche zu übergeben. Unterwegs gewinnt sie einen alten Cowboy als Mitstreiter, den sie davor bewahrt, gelyncht zu werden. Während Mary Bee und Haudegen Briggs sich den beschwerlichen Weg durch Eiseskälte und Indianergebiet bahnen, entwickelt das ungleiche Paar gegenseitigen Respekt voreinander.

Einen lupenreinen Western liefert Tommy Lee Jones als zweite Regiearbeit ab. Einer, der alle Zutaten besitzt, die man mit dem amerikanischsten aller Genres assoziiert, gleichzeitig aber auch die Konventionen auf den Kopf stellt. Denn die Verfilmung eines Romans von "The Shootist"-Autor Glendon Swarthout stellt Frauen in den Mittelpunkt eines Trecks, der eben nicht in die Frontier, sondern zurück in die Zivilisation führt. Jones und Hilary Swank überzeugen in den Hauptrollen dieser Variation des Klassikers "African Queen".


THE HOMESMAN
Land/Jahr: USA 2014
Regie: Tommy Lee Jones
Darsteller: Hilary Swank, Tommy Lee Jones, Meryl Streep, David Dencik, William Fichtner, James Spader, John Lithgow, Tim Blake Nelson, Jesse Piemons, Grave Gummer, Miranda Otto, Sonja Richter, David Denck, Hailee Steinfeld
Drehbuch: Tommy Lee Jones, Kieran Fitzgerald, Wesley Oliver
Kamera: Rodrigo Prieto
122 Minuten
FSK: 16

 


NEU in der Schauburg
1001 GRAMM

 


Komödie mit super-trockenem Humor über eine kontrollierte Wissenschaftlerin, die bei einem Parisbesuch Lust am Leben entdeckt.

Schon in "Kitchen Stories" oder "Faktotum" zeigte sich Bent Hamer als Regisseur, der mit wenig Worten viel sagen kann. Auch in seiner neuen Komödie ist die Protagonistin das Gegenteil einer fröhlichen Plaudertasche. Ernst geht sie durchs Leben, das es gerade nicht gut mit ihr meint. Die Ehe ist gescheitert, der Exmann holt nach und nach die Möbel aus der Wohnung, was sie in stoischer Ruhe vom kleinen Elektroauto aus beobachtet. Ihr Vater erleidet einen Herzinfarkt und sie fährt an seiner Stelle nach Paris, um das norwegische Referenzkilogramm anhand des französischen Urkilos überprüfen zu lassen. Dabei trifft sie auf einen spontanen Franzosen und ahnt, dass es mehr geben muss als dröge Wissenschaft. Bei einem weiteren Besuch in der Seinestadt begegnen sie sich wieder und die akribische Überprüferin von Messgeräten für das norwegische Eichamt versteht plötzlich, warum der Mann seine akademische Karriere an den Nagel gehängt hat und lieber gärtnert.

Liebevoll zeichnet Hamer, wie ein sehr kontrollierter Mensch sich vom Alten löst und Neuem öffnet. Ane Dahl Torp spielt diese Frau in berührender Kühle, Verletzbarkeit und freundlicher Distanz, die nichts und niemanden an sich herankommen lässt. Hamers ausgeprägtes Faible für skurrile und originelle Figuren schlägt voll durch. Wenn klugen Köpfe aus aller Herren Länder mit Regenschirmen und ihren Kilobehältern im Gänsemarsch durch den Park marschieren, "die Mutter aller Kilos" ehrfürchtig bestaunen wie das siebte Weltwunder oder engagiert diskutieren, ob man das Referenzkilo vor dem Wiegen reinigen soll oder nicht, ist das nicht nur absurd, sondern äußerst komisch. Komisch ist auch der Blick auf lächerliche Zollrituale am Flughafen. Die Beantwortung der Frage "wie viel wiegt ein Kilo genau?" spielt mit neuen Ungewissheiten und Unsicherheiten und entwirft damit auch das Kaleidoskop einer aus den Fugen geratenen Zeit. Genau kadrierte und in strenger Ästhetik gehaltene Bilder weisen allein durch die Farbgebung auf die gegensätzlichen Universen hin - hier das kühle Blau der Welt der Maßeinheiten und einer von Einsamkeit und Ordnung geprägten Existenz, da die warmen Farben von Paris, die Dynamik, liebenswertes Chaos und Emotion signalisieren. Das unaufgeregte Geschehen ist eine Herausforderung an die Geduld, die Warmherzigkeit, Poesie und Hamers tiefer Humanismus die große Belohnung dafür.


1001 GRAMM
Land/Jahr: USA 2014
Regie: Jason Reitman
Darsteller: Adam Sandler, Jennifer Garner, Judy Greer, Dean Norris, Ansel Elgort, Kaitlyn Dever,
Rosemarie DeWitt
106 Minuten


NEU in der Schauburg
DIE WOLKEN VON SILS MARIA




Was David Cronenberg recht, ist Olivier Assayas nun billig. Während der kanadische Regisseur den Ex-„Twilight“-Star Robert Pattinson bereits zweifach für sein ambitioniertes Kino recycelt hat, engagiert sein französischer Kollege dessen Vampir-Braut Kristen Stewart. Mit schwarzer Nerd-Brille ausgestattet und der Hand fast nonstop am Handy gibt sie die fleißige Assistentin der berühmten Schauspielerin Maria Enders (Juliette Binoche). Die soll in einer Neuauflage jenes Stückes auftreten, mit dem sie vor zwei Jahrzehnten den großen Durchbruch erlebte. Damals spielte sie die verführerische, ehrgeizige Sigrid, die ihre Chefin Helen in den Selbstmord trieb. Diesmal soll Maria den undankbaren Part der Alten übernehmen, derweil für ihre einstige Paraderolle ein skandalsüchtiges Hollywood-Sternchen (Chloe Grace Moretz) vorgesehen ist. Die Diva scheint nicht unbedingt begeistert, doch mit Engelszungen und reichlich Komplimenten kann der zaudernde Star vom renommierten Regisseur (Lars Eidinger) zum Remake überredet werden. Entspannt begibt sich Maria mit Valentine in die einsame Alpenregion Sils Maria, um sich dort in Ruhe auf das Stück vorzubereiten. Den Part der verführerischen Sigrid übernimmt als Stichwortgeberin ihre treue Sekretärin. Alsbald imitiert das wahre Leben zunehmend die Kunst...

Was gefährlich nach seifenopernhafter Schmonzette klingen mag, entpuppt sich dank der beiden exzellenten Darstellerinnen sowie der eleganten Inszenierung als vergnüglich selbstironisches Vexierspiel über Alter, Jugend und Versagensängste sowie als amüsante Gefühlsschlacht mit geschliffenen Dialogen. Gleichfalls unter erhöhtem Kitschverdacht könnte das berühmte Naturschauspiel der aufziehenden Wolkenbänder in den Oberengadiner Tälern stehen, zumal wenn es mit pompös barocken Pachelbel-Klängen von dessen „Kanon in D-Dur“ unterlegt ist. Hier zaubert Assayas freilich elegant einen kreativen Entschuldigungsbrief aus dem Hut: Vor seiner eigenen, titelgebenden Himmels-Show zeigt er als Reverenz die Original-Ausschnitte aus dem Kurz-Dokumentarfilm „Das Wolkenphänomen von Maloia“ des Bergfilm-Pioniers Arnold Fanck. Dieses cineastische Juwel kam als Stummfilm anno 1924 noch ohne Soundtrack aus, doch die Zeiten ändern sich - so auch für Maria, die sich diese bittere Wahrheit schnippisch von der Nachwuchs-Diva sagen lassen muss.

DIE WOLKEN VON SILS MARIA
Land/Jahr: Frankreich 2014
Regie: Olivier Assayas
Darsteller: Juliette Binoche, Kristen Stewart, Chloe Grace Moretz, Hanns Zischler, Lars Eidinger, Angela Winkler
123 Minuten
FSK: 6


 

NEU in der Schauburg
TIMBUKTU


Nicht weit von Timbuktu, das in die Hände religiöser Fanatiker gefallen ist, lebt der Hirte Kidane friedlich mit Frau und Tochter, sowie einem 12jährigen Jungen, der seine Kühe hütet. Während in der Stadt die Fundamentalisten wüten, Musik, lautes Lachen und Zigaretten verboten sind und jeden Tag ein Scheingericht absurde und grausame Urteile fällt, bleibt die Familie von den Terroristen relativ unbehelligt. Bis eines Tages, ein Fischer die Lieblingskuh Kidanes tötet und der den Täter bei einer Rangelei versehentlich erschießt.

Abderrahmane Sissako zeichnet den blutigen Terror und die Scheinheiligkeit von Dschihadisten in Afrika, die den toleranten Islam bekämpfen und sich selbst nicht an die von ihnen aufgestellten Regeln halten, sondern menschenverachtend nur Macht ausüben und ihre Männlichkeit feiern. Ein leiser und eindringlicher Film, der aufhorchen lässt und durch ein imposantes Spiel mit Farben vor farbloser Wüstenlandschaft und eine bis in die letzte Nebenrolle perfekte Besetzung fasziniert.

TIMBUKTU
Land/Jahr: Frankreich 2014
Regie: Abderrahmane Sissako
Darsteller: Pino Desperado, Toulou Kiki, Abel Jafry
96 Minuten
ab 12 Jahren
 



 

Das große Frühstückskino in der Schauburg
am 21. Dezember 2014

Bedienen Sie sich am Sonntag ab 10.00 Uhr an einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen, Croissants, Laugengebäck, Brot, Wurst, Käse, Schinken, Rührei, Speck, Quark, Joghurt, Räucherlachs, Kuchen, Obst und vielen mehr. Dazu Kaffee, Tee, Organgensaft, Kakao, Sekt und ... und ... und  .

Filmbeginn ist dann ab 11.00 Uhr.

Das große Frühstücksbuffett incl. Film nur EURO 13,00

Am Sonntag (21.12.) im Frühstückskino...

Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere
Magic in the Moonlight
Monsieur Claude und seine Töchter

Reservierungs-Telefon: 0721 - 35 000 18