NEUE TRAUMFABIK in der Schauburg
"IM WESTEN NICHTS NEUES"

am Sonntag, 4. Mai um 15 Uhr
 


Am Sonntag 4. Mai beginnt in der Schauburg die neue und siebte Staffel der beliebten „Traumfabrik“ Reihe. Der erste Teil der „Traumfabrik“ zeigt, 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs, wie die Erfahrungen des Krieges in verschiedenen Ländern, zu verschiedenen Epochen der Filmgeschichte und aus verschiedenen Perspektiven dargestellt und verarbeitet wurden. Welche Rolle spielen moralische Wertvorstellungen und politische Ideologien wie Nationalismus und Militarismus dabei, Krieg als „normales“ menschliches Verhaltensmuster zu definieren? Illusion, Trauma, Desillusionierung und Reflexion des Krieges werden am Beispiel von klassischen Kinofilmen über den 1. Weltkrieg deutlich.

Im zweiten Teil widmet sich die TRAUMFABRIK dem Schauspieler und Regisseur Clint Eastwood, der seit Sergio Leones Italowestern „Für eine Handvoll Dollar“ vor 50 Jahren den Typus des Anti-Helden neu definiert hat. Sein unverwechselbarer Schauspielstil hat auch den Regiestil seiner vielbeachteten, preisgekrönten Filmwerke wie „Unforgiven / Erbarmungslos“ oder „Gran Torino“ geprägt, in denen er oft den eigenen Mythos als Schauspielikone hinterfragt, aber auch den Fortbestand des „amerikanischen Traums“ von Freiheit, Selbstbestimmung und Individualismus.

Ergänzend zum Filmprogramm in der Schauburg bietet die Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung AWWK das öffentliche Filmseminar „Traumfabrik“ an – erstmals in den neuen „workshop“ Räumen der Schauburg; das AFK lädt ein auf den Campus Süd des KIT, zu einem Themenabend über die Rolle des Nobelpreisträgers Fritz Haber - der auch in Karlsruhe lehrte - bei der Entwicklung von Chemiewaffen im 1. Weltkrieg.


Eröffnet wird die neue „Traumfabrik“ Staffel am Sonntag 4. Mai um 15.00 Uhr mit Lewis Milestones Verfilmung der Vorlage von Erich Maria Remarque „Im Westen nichts Neues“ von 1930 in der restaurierten Fassung. Heldenverklärung und Militarismus in der Schule, dann die schmutzige Wirklichkeit der Schützengräben, wo im Überlebenskampf hohle idealistische Phrasen sich als zynische Zerrbilder erweisen. Filmproduzent Carl Laemmle wollte mit diesem Film eine völkerverbindende Brücke schlagen, doch die Nazis sabotierten die Kinoaufführungen von „Im Westen nichts Neues“ seinerzeit in Berlin, bis der Film verboten wurde. Vor dem Film gibt es eine Einführung von Wolfgang Petroll und nach dem Film die Möglichkeit, sich im Publikumsgespräch auszutauschen.


"IM WESTEN NICHTS NEUES"
Land/Jahr: USA 1930
Regie: Lewis Milestone
Darsteller: Lew Ayres, Louis Wolheim, John Wray, Slim Summerville, Arnold Lucy, Russell Gleason, Raymond Griffith, Ben Alexander, Beryl Mercer, Wolfgang Staudte

140 Minuten
FSK: ab 12 Jahren


Wir verlosen unter allen 5 x 2 Freikarten für die Vorführung „Im Westen nichts Neues“ am Sonntag 4. Mai um 15.00 Uhr in der Schauburg, die bis Montag 28. April eine E-Mail an gewinnspiel@schauburg.de oder Fax 0721-380047 schicken, Stichwort „Traumfabrik“. Bitte Telefonnummer nicht vergessen, die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.


                

 

NEU in der Schauburg
"GABRIELLE
– (K)EINE GANZ NORMALE LIEBE"

 


Gabrielle und Martin sind genauso ineinander verliebt wie alle Anderen, doch sie sind nicht wie alle Anderen: beide sind behindert. Ganz besondere, leichtfüßige Liebesgeschichte mit überzeugenden Darstellern

Gabrielle ist Anfang zwanzig und besitzt nicht nur eine ansteckende Lebensfreude, sondern auch eine außergewöhnliche Begabung für Musik. Martin lernt sie in ihrer Therapiegruppe kennen, wo sie gemeinsam in einem Chor singen. Die beiden verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Aber ihre Umgebung erlaubt ihnen diese Liebe nicht, denn die beiden sind nicht wie die Anderen: Sie haben das Williams-Beuren-Syndrom. Die Liebe behinderter Menschen ist längst kein Tabu mehr – trotzdem muss sich das junge Paar entschlossen den Vorurteilen stellen, um eine nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte zu erleben.

Die Regisseurin Louise Archambault erzählt in „Gabrielle – (K)eine ganz normale Liebe“ eine ganz besondere, leichtfüßige Liebesgeschichte. Ihre Hauptdarstellerin Gabrielle Marion-Rivard, die selbst das Williams-Beuren-Syndrom hat, spielt sich mit ihrer authentischen, lebensfrohen und absolut überzeugenden Darstellung direkt in die Herzen der Zuschauer. Der Film ist Gewinner des Publikumspreises von Locarno, Eröffnungsfilm des Filmfests Hamburg und die kanadische Einreichung für die Oscars!
  Mit sehr viel Einfühlungsvermögen für die Besonderheiten ihrer Darsteller hat Regisseurin Louise Archambault einen ganz und gar authentischen und dabei doch leichten und zu Herzen gehenden Film über die Liebe zwischen Menschen mit Behinderung geschaffen. Großes Lob bei Presse und Publikum gab es auch für die schauspielerische Leistung von Gabrielle Marion-Rivard, die selbst das Williams-Beuren- Syndrom hat und ihre Rolle wunderbar natürlich und lebensfroh verkörpert. Seine Weltpremiere feierte „Gabrielle – (k)eine ganz normale Liebe“ beim Filmfestival in Locarno, wo er nach stürmischem Beifall zum Publikumsliebling des renommierten Festivals gewählt wurde.

"GABRIELLE – (K)EINE GANZ NORMALE LIEBE"
Land/Jahr: Kanada 2013
Regie: Louise Archambault
Darsteller: Gabrielle Marion-Rivard, Alexandre Landry, Mélissa Désormeaux-Poulin
Laufzeit: 103 Minuten
FSK: 6

 



NEU in der Schauburg
"MISS SIXTY"


 


Eine in den vorzeitigen Ruhestand versetzte Sechzigjährige zankt sich nicht nur mit einem dem Jugendwahn verfallenen Galeristen, sondern will dank ihrer vor vielen Jahren eingefrorenen Eizellen noch Mutter werden. Amüsanter Schlagabtausch zwischen Mann und Frau mit viel Witz und Charme.

Auf Krawall gebürstet, sozial inkompetent und modisch nicht ganz up to date: Luise (Iris Berben) ist eine gefeierte Molekularbiologin, die außer ihrem Beruf und ihrer liebenswerten Mutter (Carmen-Maja Antoni) nichts und niemanden wirklich mag – womit sie auch in keiner Situation hinter dem Berg hält. Als sie einer Kollegin im Affekt den Daumen bricht, beschließt ihr Chef und ehemaliger Liebhaber Prof. Bernhard Minsk (Götz Schubert), die anstrengende 60-Jährige elegant in den vorzeitigen Ruhestand zu schicken. Als sie dabei ist, ihre privaten Dinge im Büro zusammenzusuchen, überreicht ihr ausgerechnet die von ihr so verachtete Kollegin Luises vor Jahren im Rahmen eines Experiments eingefrorenen Eizellen. Im Park wird sie von Frans angesprochen, der gerade beim Joggen von einem Hexenschuss niedergestreckt wurde. Luise lässt sich erweichen und willigt ein, den hilflosen Frans ins Krankenhaus zu bringen. Bereits nach wenigen Minuten ist die gegenseitige Antipathie auf ihrem Höhepunkt. Die beiden gehen im Streit auseinander und sind fest entschlossen, die Existenz des anderen sofort und für immer zu vergessen. Luise hat sowieso keine Zeit für derlei Belanglosigkeiten, denn sie hat eine gewagte Entscheidung getroffen: Mit Hilfe der noch intakten Eizellen will die kinderlose Frührentnerin nun doch noch Mutter werden. Zu ihrem Glück fehlt nur noch der geeignete Samenspender...

Sigrid Hoerner inszenierte diesen amüsanten Schlagabtausch zwischen Mann und Frau in ihrem Regiedebüt mit viel Witz und Charme. Intelligent und ohne Klischees erzählt sie von den Schwierigkeiten des Älterwerdens mit all seinen Tücken, dem Wunsch nach einem erfüllten Leben und der immerwährenden Chance auf die ganz große Liebe. Iris Berben („Buddenbrooks“) in der Rolle der kratzbürstigen, unfreiwilligen Frührentnerin Luise überzeugt gemeinsam mit ihrem männlichen Gegenpart Edgar Selge („Feuchtgebiete“), der Frans, einen eitlen, von der Midlife-Crisis geschüttelten Playboy spielt. An ihrer Seite vervollständigen die Nachwuchstalente Björn von der Wellen („Schloss Einstein“), Jördis Richter („Nur eine Nacht“) und Michael Gwisdek („Hai-Alarm am Müggelsee“, „Oh Boy“) den bestens aufgelegten Cast.


"MISS SIXTY"
Land/Jahr: Deutschland 2014
Regie: Sigrid Hoerner
Darsteller: Iris Berben, Edgar Selge
Laufzeit: 98 Minuten
FSK: 6

 



 

Das große Frühstückskino in der Schauburg
am 27. April  2014

Bedienen Sie sich am Sonntag ab 10.00 Uhr an einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen, Croissants, Laugengebäck, Brot, Wurst, Käse, Schinken, Rührei, Speck, Quark, Joghurt, Räucherlachs, Kuchen, Obst und vielen mehr. Dazu Kaffee, Tee, Organgensaft, Kakao, Sekt und ... und ... und  .

Filmbeginn ist dann ab 11.00 Uhr.

Das große Frühstücksbuffett incl. Film nur EURO 12,00

Am Sonntag (27.04.) im Frühstückskino...

Beziehungsweise New York
Grand Budapest Hotel
Gabrielle - (K)eine ganz normale Liebe

Reservierungs-Telefon: 0721 - 35 000 18