PREMIERE in der Schauburg
"DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF"

die ersten zwei Folgen der neuen TV-Staffel am Mittwoch, 3. Dezember um 19.00 Uhr in Anwesenheit des Schauspielers Christian Pätzold
 


Die Schauburg zeigt am Mittwoch 03. Dezember um 19.00 Uhr die ersten zwei Folgen der neuen Staffel von „Die Kirche bleibt im Dorf“ in Anwesenheit des Schauspielers Christian Pätzold.

Die neuen Folgen schreiben die Fehde zwischen der Unterrieslinger Familie Rossbauer und der Oberrieslinger Familie Häberle fort. Allerdings - über sechs Monate sind vergangen - wurden die Familien ordentlich durchgeschüttelt. Denn das Ende der ersten Staffel lüftete dunkle Familiengeheimnisse: Christine Rossbauer ist die Tochter von Gottfried Häberle und lebt jetzt in dessen Oberrieslinger Schloss. Und Gottfried hat seine Mutter, Oma Anni, verstoßen, denn sie hatte dafür gesorgt dass Häberle seine große Jugendliebe nicht heiraten konnte und Ludwig Rossbauer sein Kind unterschieben musste. Elisabeth hat Oma Anni auf ihrem Schweinebauernhof aufgenommen, doch das läuft alles andere als harmonisch. Der Pfarrer sitzt mal wieder zwischen den Stühlen und Geist Ludwig ist nur scheinbar aus dem Leben der Familien verbannt. Spätestens wenn Oma Anni alles zu bunt wird, taucht er überraschend wieder auf. Und so entfaltet sich das Geschehen, bis den Häberles und Rossbauers ihre Lügen und Schwindeleien um die Ohren fliegen.

Die Schauburg verlost 5 x 2 Freikarten für die Kinopremiere der ersten zwei Folgen der neuen TV-Staffel von „Die Kirche bleibt im Dorf“ am Mittwoch 3.12. um 19.00 Uhr unter allen, die bis Montag 1. Dezember eine e-mail an
gewinnspiel@schauburg.de senden und als Lösung die Namen der beiden "verfeindeten" Dörfer nennen. Bitte Telefonnummer nicht vergessen, die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.



 


                


TRAUMFABRIK "Große Stanley Kubrick Retrospektive"
in der Schauburg
"SPARTACUS"

am Sonntag 30. November um 15 Uhr in englischer Originalfassung


In der achten Staffel der Traumfabrik widmet sich die Schauburg dem Regisseur Stanley Kubrick (1928-1999). Kubrick gilt als Meister aller Genres: Filme wie 2001: A Space Odyssey, Lolita, A Clockwork Orange, Barry Lyndon, Shining, Full Metal Jacket und Eyes Wide Shut gelten als Referenzwerke ihrer jeweiligen Genres – Literaturverfilmung, Biographie, Science Fiction, politische Satire, Krieg, Horror, Historienfilm, Beziehungsdrama. Sucht man, bei aller inhaltlichen Vielschichtigkeit, nach einem gemeinsamen Nenner, so fällt Kubricks Interesse an der genauen Beobachtung menschlichen Verhaltens in genau abgegrenzten, bisweilen extremen Situationen auf. Dabei rührte er auch immer wieder an Tabus.  

Am kommenden Sonntag, den 30. November um 15.00 Uhr zeigt die Schauburg „Spartacus“ aus dem Jahr 1960 in der restaurierten 35mm Fassung in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Im Jahre 74 v. Chr. wagt der thrakische Gladiator Spartacus mit sechzig Kollegen den Aufstand gegen die römischen Herren. Dank der kämpferischen Fähigkeiten seiner Männer - gelernt ist schließlich gelernt - gelingt es der Gruppe trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit, die örtlichen Militäreinheiten zu besiegen und beim Marsch auf Rom weitere entflohene Sklaven und Gladiatoren an sich zu binden. Den geballten imperialen Legionen haben die Aufständischen jedoch außer ungebrochenem Idealismus wenig entgegenzusetzen.


Freiheitskampf in einer Wohlstandsgesellschaft – der Vergleich zwischen dem alten Rom und den USA der Gesinnungsschnüffelei nach „unamerikanischen“ Aktivitäten wurde auch dadurch unterstrichen, dass der Film den Boykott des Drehbuchautors Dalton Trumbo durch die schwarzen Listen Hollywoods erfolgreich durchbrach. Monumentales Leinwandepos, das Kubricks Ruf bei den großen Hollywoodstudios festigte.

"SPARTACUS" 
Land/Jahr: USA 1960
Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Kirk Douglas, Laurence Olivier, Jean Simmons, Charles Laughton, Peter Ustinov, Tony Curtis, John Gavin, Woody Strode. Buch: Dalton Trumbo, nach dem Roman von Howard Fast
Kamera: Russell Metty
Musik: Alex North.
184 Minuten

 


NEU in der Schauburg
"DAS VERSCHWINDEN DER ELEANOR RIGBY"

 


Nach dem überraschenden Tod ihres Sohnes bricht die Beziehung zwischen Conor und Eleanor auseinander. Nach einem Selbstmordversuch kehrt sie New York den Rücken und versucht, bei ihren Eltern außerhalb der Stadt ihr Leben wieder zusammenzufügen. Conor will die Trennung nicht akzeptieren, wird aber abgelenkt, weil seine kleine Kneipe mit finanziellen Nöten zu kämpfen hat. Als er Eleanor zufällig auf der Straße wieder trifft, setzt er alles daran, sie dazu zu bewegen, ihrer Liebe noch einmal eine Chance zu geben.

Ursprünglich als zweiteiliger Film gezeigt, einmal aus seiner, einmal aus ihrer Sicht erzählt, fügt Ned Benson in einer integralen Version die beiden subjektiven Varianten zusammen, um modern und bewegend von den Nachwehen der Trennung eines New Yorker Pärchens zu erzählen. Jessica Chastain und James McAvoy sind herausragend in dieser Geschichte, die stets im Hier und Jetzt verortet ist und wichtige Hintergrundinformationen erst nach und nach wohldosiert offenbart. Ein besonderer und besonders gelungener Film.


"DAS VERSCHWINDEN DER ELEANOR RIGBY" 
Land/Jahr: USA 2013
Regie, Buch: Ned Benson
Darsteller: Jessica Chastain, James McAvoy, William Hurt, Viola Davis, Isabelle Huppert, Ciaran Hinds
Laufzeit: 123 Minuten



NEU in der Schauburg
"THE ZERO THEOREM"




Ein genialer Computer-Freak soll den mathematischen Beweis liefern, dass das Universum sinnlos ist. Pompöse Bilderbuch-Revue von „Monty Python“ Terry Gilliam: verwirrend, versponnen, verwegen, vergnüglich - und natürlich starbesetzt bis in die Spitzen.

Computer-Genies gelten gemeinhin kaum als gesellige Wesen. Das gilt ganz besonders für den glatzköpfigen Sonderling Qohen Leth, den Christoph Waltz mit der ihm eigenen Hingabe genüsslich bis zur Grenze zum Wahnsinn zelebriert. Zappelig wird der schräge Vogel erst, wenn das Telefon klingelt. Denn der Held wartet seit endlosen Zeiten auf einen erlösenden Anruf, der ihm den Sinn des Lebens erklärt. Dieses Telefongespräch verspricht nun vollmundig sein Vorgesetzter Joby (David Thewlis). Der kleine Haken dabei: Das Genie muss dafür erst das Zero Theorem lösen. Für diese Universal-Gleichung interessiert sich der geheimnisvolle Konzernchef, der auf den putzigen Namen „Management“ hört und von Matt Damon als schillernder Machtmensch verkörpert wird. Er verspricht sich von der Formel und dem Wissen vom Chaos das ideale Geschäftsmodell der Zukunft. Sein frühreifer Sohn Bob freilich will von Papas Profitgier nichts wissen, trotzig schlägt sich der Teenager als echter Hacker-Rebell auf die Seite des wackeren Helden.

Traditionell sind die Filme des kreativen Tausendsassas Terry Gilliam eine surreale Schlachtplatte mit überbordendem Einfallsreichtum, schrägem Figurenkabinett sowie einem visuellen Brillant-Feuerwerk. Die „Monty Python“-Legende erweist sich dabei stets als wahrer „Münchhausen“, für den die pure Lust am Erzählen und Fabulieren bereits ein vergnüglicher Wert an sich bedeutet. Wie üblich präsentiert sich die Story als Gleichung, die nicht ohne Rest aufgeht. Gilliam bietet ein üppiges Füllhorn von Metaphern, philosophischer Symbolik samt glitzerndem Fantasy-Plunder - was der Zuschauer davon als Erkenntnis-Schätzchen mitnimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Thematisch hat er freie Auswahl: Konformismus und Rebellion, Konsum und Verweigerung, Identität, Gehirnwäsche, Omnipräsenz von Technologie-Konzernen sowie die gute alte Orwell-Überwachung à la „1984“ - „alles kann, nichts muss“ lautet die programmatisch Parole des überzeugten Anarcho-Aufklärers Gilliam.

Mit seinen 73 Jahren erweist sich dieser kreative Altmeister als quirliger, vor Ideen nur so sprudelnder Quergeist, ein cineastischer Don Quichotte, der munter seine famosen Visionen auf die Leinwand zaubert ohne dabei mit eitlen Selbstgefälligkeiten eines Michel Gondry zu nerven. Wie für jeden Gilliam gilt natürlich auch diesmal das gute alte Monty Python-Theorem: „Always look at the bright side of life!“.


"THE ZERO THEOREM" 
Land/Jahr: USA 2014
Regie: Terry Gilliam
Darsteller: Christoph Waltz, Matt Damon, Tilda Swinton, Ben Whishaw, David Thewlis, Lucas Hedges
Laufzeit: 107 Minuten



 

NEU in der Schauburg
"DER BAUER UND SEIN PRINZ"



Seit nunmehr 30 Jahren besitzt Prinz Charles in Südengland eine riesige ökologische Farm, mit der er ein Ziel verfolgt: Sie soll ein Vorbild sein für eine rein ökologische Landwirtschaft und der Welt mit ihrer Heilkraft dienen. Diese Vision pflegt der Prinz of Wales mit seinem Farmmanager David Wilson voller Hingabe und so verfügen sie nach all den Jahren über ein wertvolles und umfassendes Wissen über nachhaltigen Anbau. Nicht umsonst pilgern Bauern aus dem ganzen Land zur Duchy Home Farm, um sich inspirieren zu lassen.

Der Prinz of Wales, wie man ihn noch nicht kannte - die charmante Dokumentation von Bertram Verhaag weckt nicht nur neue Sympathien für Prinz Charles, sondern lehrt den Zuschauer auch einiges über intelligente nachhaltige und ökologische Landwirtschaft frei von Chemie und Giften. Sie zeigt, dass der Wunsch nach einem Leben im Einklang mit der Natur in der westlichen Zivilisation nicht erst seit gestern existiert. Zu guter Letzt wird so manches lang gehegte Vorurteil über Prinz Charles ad acta gelegt.

"DER BAUER UND SEIN PRINZ"
Land/Jahr: Dokumentarfilm
Deutschland 2013
Regie: Bertram Verhaag
84 Minuten
ohne Altersbeschränkung


 



 

Das große Frühstückskino in der Schauburg
am 30. November 2014

Bedienen Sie sich am Sonntag ab 10.00 Uhr an einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen, Croissants, Laugengebäck, Brot, Wurst, Käse, Schinken, Rührei, Speck, Quark, Joghurt, Räucherlachs, Kuchen, Obst und vielen mehr. Dazu Kaffee, Tee, Organgensaft, Kakao, Sekt und ... und ... und  .

Filmbeginn ist dann ab 11.00 Uhr.

Das große Frühstücksbuffett incl. Film nur EURO 13,00

Am Sonntag (30.11.) im Frühstückskino...

Monsieur Claude und seine Töchter
Das Verschwinden der Eleanor Rigby
Mr. Turner - Meister des Lichts

Reservierungs-Telefon: 0721 - 35 000 18