BALLETT LIVE in der Schauburg
"THE LEGEND OF LOVE"

am Sonntag 26. Oktober um 16 Uhr LIVE in HD aus dem Bolshoi Theater Moskau


Ballett im Kino! Am 26. Oktober startet die Schauburg in die nunmehr 6. Saison. Präsentiert wird dabei per Live Übertragung Weltklasse-Ballett aus dem Moskauer Bolshoi. Auf der großen Kinoleinwand zu sehen sind vier außergewöhnliche Stücke, alle davon live. Die erste Übertragung am 26. Oktober beinhaltet „The Legend of Love“. Der Nachmittag in der Schauburg beginnt um 16 Uhr und startet mit einem Sektempfang.

Und darum geht es im Ballett: Die royalen Apartments der Königin Mekhmene Banu sind in Trauer versunken – die jüngere Schwester, Prinzessin Shyrin, liegt im Sterben. Die Prinzessin kann nur gerettet werden, wenn die Königin Shyrin ihre Schönheit gibt. Die Königin beschließt, dieses Opfer zu erbringen. Doch sie bereut diese Entscheidung später, als sie entstellt ist und Shyrin sich in den Liebhaber der Königin verliebt, den Maler Ferkhad. Dieses prächtige Märchen über verbotene Liebe, Aufopferung, Neid und Leiden kehrt nach zehnjähriger Abwesenheit auf die Bühne des Bolshoi zurück. „The Legend of Love" ist eines der frühen choreografischen Werke des russischen Meisters Juri Grigorowitsch. Die prächtigen Kulissen und Kostüme wurden vom Mittleren Osten inspiriert. Das atemberaubende Ballett wird allein durch das Tanzen erzählt.

Weitere Termine in der Ballett-Reihe: 21. Dezember, „Der Nussknacker“, 16 Uhr; 25. Januar (2015) „Schwanensee“, 16 Uhr und 19. April „Iwan der Schreckliche“, 17 Uhr.

Der Eintritt pro Vorstellung kostet 24 Euro, Studenten/Schüler 15 Euro und Kinder 10 Euro. Karten für alle Übertragungen können in der Schauburg, im Ticketforum in der Postgalerie, Musikhaus Schlaile und im Internet unter
www.opernkino.de von sofort an bezogen werden.


"THE LEGEND OF LOVE" 
Musik: Arif Melikow
Choreographie: Juri Grigorowitsch
Mit:
Svetlana Zakharova, Denis Rodkin, Anna Nikulina, Vitaly Biktimirow und dem Bolshoi Corps de Ballet
3 Stunden
incl. 2 Pausen á 25 Minuten


 


FILMREIHE "Au delà de la Nouvelle Vague"
in der Schauburg
"SIE KÜSSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN"

am Samstag 25. Oktober um 23 Uhr in französischer Fassung mit deutschen Untertiteln


Am Montag den 20. Oktober um 19.00 Uhr und am Samstag den 25. Oktober um 23.00 Uhr zeigt die Schauburg „Sie küssten und Sie schlugen ihn“ (franz. OmU) in der Filmreihe Au delà de la Nouvelle Vague.

Der Startschuß für die Nouvelle Vague! Truffaut‘s erster Langfilm begründete nicht nur ein „Genre“, sondern ist auch Auftakt des „Antoine-Doinel-Zyklus“, indem der Hauptdarsteller als Alter Ego des Regisseurs agiert.

Antoine Doinel (Jean-Pierre Léaud) ist die Schule verhasst. Viel lieber geht er ins Kino und bekommt dafür von seiner hartherzigen Mutter und deren neuen Mann körperliche Züchtigung zu spüren. Als Antoine anfängt zu Stehlen beginnt der Tanz in die Abwärtsspirale…

"SIE KÜSSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN" 
Land/Jahr: Frankreich 1959
Regie: François Truffaut
Darsteller: Jean-Pierre Léaud, Albert Rémy, Claire Maurier
ab 12 Jahren
100 Minuten


 


NEU in der Schauburg
"AM SONNTAG BIST DU TOT"




Im Beichtstuhl kündigt ein Unbekannter dem irischen Landpfarrer Lavelle an, er werde ihn nach Ablauf einer Woche töten. Er sei jahrelang von einem inzwischen verstorbenen Priester missbraucht worden und wolle ein Zeichen setzen, gerade weil Lavelle unschuldig sei. Der gutherzige Seelsorger versucht in diesen sieben Tagen herauszufinden, wer sein zukünftiger Mörder ist, muss "Haus und Hof" bestellen und mit sich und der ihm nicht wohl gesonnenen Gemeinde auseinandersetzen. Ein Kreuzweg der besonderen Art beginnt.

Zweite Zusammenarbeit von Regisseur und Autor John Michael McDonagh ("The Guard") und Brendan Gleeson, der den todgeweihten Priester in einer majestätischen und wuchtigen Performance als durch Lebenserfahrung geprägten weisen Gottesmann spielt, auf den körperliche, emotionale und spirituelle Prüfungen warten. Makelloses Meisterwerk modernen philosophischen Kinos und spannender spiritueller Krimi mit brillanten Schauspielern, pointierten Dialogen und atemberaubenden Landschaftspanoramen der irischen Küste.

"AM SONNTAG BIST DU TOT" 
Land/Jahr: Irland 2014
Regie: John Michael McDonagh
Darsteller: Brendan Gleeson, Chris O'Dowd, Kelly Reilly
105 Minuten
ab 16 Jahren


NEU in der Schauburg
"GOOD LUCK FINDING YOURSELF"



Dokumentarfilm über eine spirituelle Reise nach Indien, zu der die Autorin Jutta Winkelmann nach ihrer Krebsdiagnose aufbricht.

Die Autorin und 68er-Ikone Jutta Winkelmann hat unheilbaren Knochenkrebs und wird sterben. Sie rutscht in eine spirituelle Krise. Um ihre eigene Essenz wiederzufinden, beschließt sie, noch einmal zu reisen. In Begleitung ihres langjährigen Freundes Rainer Langhans und weiteren Mitgliedern der Münchner Lebensgemeinschaft "Harem" macht sie sich auf nach Indien. Ihre Route geht über den Himalaya, die "Totenstadt" Varansi bis nach Kerela. Sie durchlebt intensive Erfahrungen, gesundheitliche Krisen und überwirft sich fast mit ihrer Begleitung. Inmitten dieses Gemüts-Chaos fasst Jutta jedoch einen Entschluss. Sie will lernen, wieder lebendig zu werden. So beginnt Jutta, ihre begrenzte restliche Lebenszeit anders wahrzunehmen und ihre verbleibenden Lebensansprüche neu zu definieren...

"GOOD LUCK FINDING YOURSELF" 
Land/Jahr: Deutschland 2014
Regie: Severin Winzenburg
Darsteller: Jutta Winkelmann, Rainer Langhans, Christa Ritte
95 Minuten
ab 6 Jahren


 

NEU in der Schauburg
"WAS BIN ICH WERT?"



Spannende Dokumentation, die sich auf die Suche nach der Bedeutung von Humankapital begibt.

Lässt sich der Wert menschlichen Lebens berechnen und in Geld aufwiegen? Die spontane Antwort lautet: Nein, des Menschen Leben ist unbezahlbar - ihn berechnen zu wollen, verstößt gegen die menschliche Würde. Doch die Frage nach dem konkreten Wert eines Menschen beschäftigt weltweit unzählige Fachleute: Gesundheits-Ökonomen, Versicherungsmathematiker, Ärzte, Politiker. Die Berechnung des Menschenwerts spielt bei Verkehrsopfern eine Rolle, bei Klimaschutzprogrammen und bei gefallenen Soldaten, beim Humankapital eines Unternehmens und bei Katastrophenszenarien staatlicher Behörden, bei Lösegeldzahlungen, Prostituierten und Leihmüttern.

"Was bin ich wert?" In Euro oder Dollar. Diese konkrete Frage steht am Anfang des Films. Der Filmemacher stellt sie sich selbst und seinen Protagonisten in aller Welt. Auf seiner Reise stößt er auf die erstaunlichsten Berechnungsarten: Nach welchen Kriterien entscheidet der Entschädigungsspezialist Kenneth Feinberg über die Beträge für die Hinterbliebenen des 11. September? Warum wird das Leben eines toten Feuerwehrmannes um eine Millionen Euro geringer bewertet als das eines getöteten Börsenmaklers? Lohnt es sich, bei einem älteren Menschen noch ein neues Hüftgelenk einzusetzen? Ab wann wäre man selbst nicht mehr "reparierenswert"? Warum lohnt sich der Sklavenhandel heutzutage mehr als der Drogenhandel? Was bedeutet es für Inder in Geldnot, potentieller Organspender zu sein, nur weil eine Niere für die Medizintouristen in Indien hundert Mal billiger ist als in Europa?

Der Regisseur trifft auf Eizellenvermittler, Samenspender, Agenten für Leichenteile, versklavte Dienstmädchen, Frauen, die ihre Haare verkaufen, Stars, die sich Adoptivkinder aus Afrika leisten, Statistiker, Profifußballer, die zu Höchstpreisen weitergereicht werden...

In verschiedenen Episoden, die sich nach und nach miteinander verweben, geht der Film der Frage nach, was es bedeutet, dass der Mensch wie eine Ware berechnet und gehandelt wird. Die Zuschauer dringen in eine unbekannte Welt vor, in der die monetäre Kalkulation eines Menschenlebens längst etwas Alltägliches ist. Die Erkenntnisse sind so erschreckend wie erhellend, grausam, absurd und bisweilen auch hochkomisch.

"WAS BIN ICH WERT?"
Land/Ja
hr: Deutschland 2013
Dokumentation
Regie: Peter Scharf
Buch: Peter Scharf, basierend auf dem Sachbuch von Jörn Klare
90 Minuten


 



 

Das große Frühstückskino in der Schauburg
am 26. Oktober 2014

Bedienen Sie sich am Sonntag ab 10.00 Uhr an einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen, Croissants, Laugengebäck, Brot, Wurst, Käse, Schinken, Rührei, Speck, Quark, Joghurt, Räucherlachs, Kuchen, Obst und vielen mehr. Dazu Kaffee, Tee, Organgensaft, Kakao, Sekt und ... und ... und  .

Filmbeginn ist dann ab 11.00 Uhr.

Das große Frühstücksbuffett incl. Film nur EURO 13,00

Am Sonntag (26.10.) im Frühstückskino...

Monsieur Claude und seine Töchter
Am Sonntag bist du tot
Madame Mallory und der Duft von Curry

Reservierungs-Telefon: 0721 - 35 000 18