Schulvorstellungen

Schulvorstellungen sind nach Anmeldung von Mo-Fr vormittags möglich. Bitte rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0721-35 000 11 an, wir bestätigen Ihnen dann den Termin und machen Ihnen ein günstiges Angebot.

Oder schicken Sie eine e-mail an schule@schauburg.de und bitten um Zusendung des regelmäßigen Newsletters für Lehrer. Mit diesem Newsletter informieren wir Sie über kostenlose Lehrerscreenings sowie schulgeeignete Vorführungen. Auch Infomappen über einzelne Filme können Sie gezielt über schule@schauburg.de bestellen.

Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von besonders geeigneten Filmen und weiterführende Internet-Links zu Unterrichtsmaterialien. Alle weiteren Filme aus dem aktuellen Programm sind kurzfristig möglich, wenn Sie einen speziellen Film wünschen rufen Sie uns an.

Derzeit

Die 4. Revolution - Energy Autonomy

Wie kommen wir weg vom klimaschädlichen Erdölhunger und können eine nachhaltige Welt schaffen - gegen den Widerstand der Energielobby?

Die Aussage von Carl-A. Fechners engagierter Dokumentation ist einfach: Wir könnten problemlos binnen weniger Jahre Ölverbrennung und Atomkraft durch vollständig erneuerbare Energien ersetzen. Weltweit. Wie katastrophal verantwortungslos unsere Zivilisation nicht nur mit diesen Ressourcen umgeht und wie einfach wir dazu auf alternative Solar-, Wasser- und Windkraft umsatteln könnten, belegt Fechner mit vielen Menschen, die sich aktiv für den Umstieg einsetzen. Er führt eine Fülle von Beispielen an, die längst flächendeckend realisiert sein könnten. Das wäre die vierte Revolution, inspiriert von Hermann Scheers Buch "Energieautonomie".

Seit der Ölkrise der 70er Jahre hat sich unsere Abhängigkeit von importierten Öl nicht verringert. Der Wechsel scheitert nicht an der Technologie, die längst vorhanden ist - er scheitert an politischen Widerständen. Wenn sich nämlich die bisher zentrale, kommerzielle in dezentrale, kostenlose Primärenergieversorgung wandeln würde, wären große Segmente der Energieindustrie bankrott. Also geht es um Geld. Viel Geld. Und deshalb mauert die Energielobby und flüstert der Menschheit ein, dass ein Wechsel unrealistisch sei. Denn sie hat alles zu verlieren, wenn die Versorgung demokratisiert wird. Die Folge: Die verfilzten Eliten bremsen, wo sie nur können. Ihre Dinosaurier sitzen in einflussreichen Behörden und erdreisten sich nicht, Kohle und Atomkraft das Wort zu reden. Dabei ist der Klimawandel nur ein Problem des heutigen Weltenergiesystems - von Atommüll, Ressourcenkonflikten, Gesundheitsschäden und dem hohen Wasserverbrauch ganz zu schweigen.

Diesen Negativbeispielen stehen engagierte Protagonisten gegenüber, die daran arbeiten, künftigen Generationen eine lebenswerte Erde zu hinterlassen - gegen die Ignoranz der mächtigen Energiewirtschaft. Innovative Unternehmer, prominente Umweltaktivisten, Friedensnobelpreisträger, Politiker in allen Erdteilen propagieren: Yes, we can. Fechner zeigt ihre Arbeit, lässt sie in Interviews die Problematiken erklären und stellt die Vision vor, jeden an unserer Erde teilhaben zu lassen. Seriös und zugleich modern inszeniert, macht die Doku Hoffnung und, viel wichtiger, sie gibt eine Anleitung zum Handeln.

Deutschland 2009
Regie: Carl-A. Fechner
Drehbuch: Carl-A. Fechner
Kamera: Sorin Dragoi

Offizielle Webseite:
Mehr Infos zum Film auf Spiegel.de

Derzeit

Plastic Planet

Informativer Dokumentarfilm von Werner Boote über die Bedrohung durch das Plastik auf uns und unsere Umwelt. Wohin mit unserem Plastikmüll, der sich erst nach ca. 500 Jahren zersetzt…

Kostengünstig zum einen, vielseitig verwendbar zum anderen, ist Kunststoff das Wundermittel unserer Zeit – und für jene, die sich seiner Produktion verschrieben haben, eine Lizenz zum Gelddrucken. In den Meeren allerdings existiert es bereits sechsmal häufiger als etwa Plankton und gelangt durch den Kreislauf des Fressens und Gefressen werden unter Umständen gar auch in den menschlichen Körper. Keine Frage: für Umwelt und Gesundheit stellt Plastik ein großes Problem dar.

Der Österreicher Werner Boote beschäftigt sich bereits seit rund zehn Jahren intensiv mit dem Thema. Fünf Jahre dauerten allein die Recherchen für seine Dokumentation. Die Erinnerung an seinen Großvater, der in den 1960er Jahren in leitender Position in der Kunststoffindustrie tätig war, stellten für Boote eine weitere Motivation dar, diesen Film zu drehen.
Er tritt dabei in bester Michael-Moore-Manier auf, verzichtet allerdings auf populistische Pauschalverurteilungen. Er ist neugierig und stellt viele Fragen. Jene etwa, warum der Mensch sein Konsumverhalten mit Blick auf die gesundheitlichen und ökologischen Folgen nicht ändert, warum die Industrie nicht auf die von Kunststoffen ausgehenden Gefahren reagiert oder auf wessen Kappe die Müllberge in den Wüsten und Meeren gehen. Auch wenn nicht immer eine Antwort möglich ist, so regen die zahlreich zu Wort kommenden Wissenschaftler, Lobbyisten, PR-Vertreter und Umweltexperten doch zum Nachdenken und Grübeln an – und damit vielleicht ja auch zu anderen Sicht- und Verhaltensweisen.

Die Dimensionen, von denen in Sachen Plastik die Rede ist, machen sprachlos – eine Lösung, wie die Plastikflut eingedämmt werden könnte, hat freilich auch Boote nicht parat. Vermeidung, so die Aussage, fängt im Zweifel schon im Kleinen an.

Österreich/Deutschland 2009
Regie: Werner Boote
Drehbuch:Werner Boote
Länge: 99 Minuten
FSK:o. A.

offizielle Webseite:
Ich mach Klima -Aktionsseiten zur Klimaschutzkampagne der Stadt Karlsruhe

Derzeit

Für immer Shrek (in digitaler 3D-Projektion)

Shrek hat sich widerwillig in das domestizierte Leben eines Familienvaters gefügt, in dem die größte Aufregung noch das Unterzeichnen von Mistgabeln ist. Shrek sehnt sich nach den aufregenden Tagen von einst und lässt sich von Rumpelstilzchen zu einem folgenschweren Pakt überreden, dessen Tragweite Shrek zu spät erkennt. Denn auf einmal ist Rumpelstilzchen König von Weit, weit weg, Oger werden gejagt und Fiona ist Staatsfeindin Nummer eins, der gestiefelte Kater ist ein fettes und träge Miezekätzchen und der Esel hat den besten Freund noch nie gesehen. Shrek muss seine Freunde retten und seine Welt wieder herstellen.
Nach dem eher enttäuschenden dritten Teil der "Shrek"-Saga hat sich DreamWorks Animation auf alte Tugenden besonnen und präsentiert den abschließenden Teil der Saga (ein Spinoff mit dem gestiefelten Kater im Mittelpunkt ist geplant) nicht nur in 3D, sondern auch mit bissigen Gags, origineller Action und pfiffiger Charakterzeichnung, wie man es aus den ersten beiden Filmen gewohnt war, mit denen der CGI-Animationsfilm revolutioniert wurde. Alle bekannten Figuren haben ihren Auftritt, dennoch kann man sie aufgrund des Kniffs, die Handlung in einem Paralleluniversum spielen zu lassen, auf völlig neue Weise präsentieren. Ein würdigeres Goodbye könnte man Shrek & Co nicht wünschen.

USA 2010
Regie: Mike Mitchell
Drehbuch: Josh Klausner, Darren Lemke
Länge: 93 Minuten


Derzeit

Vincent will Meer (In digitaler High-End-Projektion)

Drei junge Psychiatrie-Patienten brechen aus der Klinik aus und starten eine abenteuerliche Reise ins wirkliche Leben.
Geistiges Anderssein ist ein heikles Filmthema, auch wenn Barry Levinsons "Rainman" mit Dustin Hoffman als Autist eine Bresche schlug. Psychiatrie-Patienten oder Menschen in Therapie haftet trotz allem oft noch ein "Makel" an. Den wischt Regisseur Ralf Huettner in dieser Tragikomödie leichtfüßig weg. Gleich um drei Psychiatrie-Patienten geht es hier: Hauptfigur Vincent, ein an Tourette erkrankter junger Mann, eine renitente Magersucht-Patientin und einen Zwangsneurotiker. Sie hauen gemeinsam einfach ab aus der Klinik, in die Vincents Vater ihn nach dem Tod der Mutter geschickt hat, schnappen sich das Auto der Therapeutin und fahren gen Süden, genauer: ans Meer. Mit der Asche seiner Mutter, deren letzter Wunsch, noch einmal das Meer zu sehen unerfüllt geblieben ist, in einer Bonbon-Dose.
Für Vincents Vater, einen Vollblut-Politiker (herrlich überdreht gespielt von Heino Ferch), kommt der spontane Italien-Trip des Filius zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Es ist Wahlkampf. Negative Schlagzeilen gilt es daher um jeden Preis zu verhindern. Zusammen mit der Klinikpsychologin Dr. Rose nimmt er schließlich die Verfolgung des ungewöhnlichen Trios auf.

Hauptdarsteller Florian David Fitz schrieb das Drehbuch und schafft es, nach einem anfänglichen kurzen Schockmoment Interesse beim Zuschauer zu wecken. Das Tourette-Syndrom äußert sich durch motorische und verbale Tics, wie unkontrollierte Bewegungen und Geräusche, oft Flüche und obszöne Bemerkungen.
Ralf Huettner verknüpft die Zutaten des klassischen Roadmovies mit denen eines Vater-Sohn-Konfliktes gekonnt, wobei er die Figuren respektiert, ohne auf ihre Kosten Lacher einzufahren. Die Ausreißer sind liebenswerte Außenseiter, Florian David Fitz - weit weg vom Macho Dr. Marc Meier in der Arzt-Serie "Doctor's Diary" oder vom erfolgreichen Werbefuzzi in "Männerherzen" - zeigt sich sensibel und verletzbar, dickköpfig um Akzeptanz kämpfend. Karoline Herfurth überzeugt als junge Frau, die sich vor der Wirklichkeit in Magersucht flüchtet und Johannes Allmayer läuft als nerviger Zwangsneurotiker zu Hochform auf. Streckenweise erinnert "vincent will meer" im Mix aus Traurigkeit und Heiterkeit etwas an "Knockin' on Heaven's Door", nicht nur wegen des beliebten Filmtopos Meer als Sehnsuchtssymbol.

Deutschland 2010
Regie: Ralf Huettner
Darsteller: Florian David Fitz, Karoline Herfurth, Heino Ferch
Länge: 91 Minuten

offizielle Webseite:

Derzeit

Eclipse- Biss zum Abendrot

Während ihre Mitschüler sich nur mit ihrem Abschluss auseinander setzen müssen, steht Bella Swan vor einer schwerwiegenden Entscheidung, die nicht nur ihr Leben und das ihrer Familie betrifft, sondern auch Auswirkungen auf die Beziehung zwischen Werwölfen und Vampiren haben könnte. Soll sie Edward heiraten und ein Vampir werden? Währenddessen wird die Vereinigung der blutrünstigen, jungen Vampire immer stärker und agressiver.

Das Phänomen geht weiter. Auch im dritten Teil der "Twilight"-Saga nach Stephenie Meyers Bestseller-Roman-Reihe steht wieder die von Kristen Stewart gespielte Bella im Zentrum der Geschichte. Neben Robert Pattinson hat auch wieder Taylor Lautner eine größere Rolle. Dieses Mal ist es an Regisseur David Slade ("Hard Candy", "30 Days of Night") die romantischen mit den Action-reichen Elementen in eine Balance zu bringen.

USA 2010
Regie: David Slade
Darsteller: Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner
Länge: 121 Minuten
Im englischen Original

Offizielle Webseite: